Neue Formen des Unterrichts am Goethe-Gymnasium in der Nachkriegszeit

Von der Obersekunda an konnten musikalisch begabte Lernende statt einer dritten Fremdsprache Musik belegen. Es bestand die Möglichkeit, zum Besuch dieses Zweiges Schülerinnen und Schüler von anderen Frankfurter Schulen an das Goethegymnasium umzuschulen.

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Kriegszerstörung des Goethe-Gymnasiums und Notlösungen in der Nachkriegszeit

Das Goethe-Gymnasium musste im 2. Weltkrieg sehr leiden. Über die Jahre wurde das Gebäude durch Bomben und Brände soweit zerstört, dass es am Ende des Krieges eine Ruine war. Nur im Erdgeschoss und im ersten Stock gab es noch ein wenig Platz zum Unterrichten.  Doch alle Schülerinnen und Schüler in diesem Gebäude zu unterrichten war unmöglich. Doch es sollte weiter unterrichtet werden, weshalb einige Notlösungen gefunden werden mussten.

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Biographie von Viola Bedur* (Schülerin)

Viola Bedur

Viola Bedur, geboren 1937 in Frankfurt am Main, hat Ostern 1955 die Mittlere Reife an der Brüder-Grimm-Mittelschule in Frankfurt erreicht. Sie ist dann kaufmännisch ausgebildet worden und hat als staatlich geprüfte Fachlehrerin für Kurzschrift und Maschinenschreiben (Bürotechnik) bis Ostern 1966 dem Kollegium der Klingerschule in Frankfurt angehört. Sie wollte Realschullehrerin werden.

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Biographie Alena M.* (Schülerin) aus DDR

Alena M. wurde am 30.12.1942 in Berlin geboren, ging aber bis zu ihrem 14. Lebensjahr in eine Russische Schule, da ihr Vater zwangsweise in der UdSSR als Ingenieur arbeiten musste. Nach seiner Entlassung aus der Sowjetunion übernahm er die Leitung eines Forschungsinstituts in Dresden. Alena M. besuchte in dieser Zeit die Oberschule Dresden, aber nur für ½ Jahr, da die Familie in die Bundesrepublik flüchtete, weil der Vater unter politischem Druck stand.

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Tausend Schüler erhalten eine moderne Lernanstalt

(FAZ vom 11.12.1959)

Am 18. Dezember 1959 wurde die neue Schule eingeweiht. Es war eine der größten und modernsten Schule in Frankfurt. Der Unterricht sollte nach den Weihnachtsferien im neuen Gebäude beginnen. Für die tausend Schüler des Goethe-Gymnasiums sollte es 28 Klassenzimmer geben. Die Schule besaß auch ein Nebenhaus mit den Sonderräumen für Physik, Chemie und Biologie. Für jedes dieser Fächer gab es drei Räume: einen Hörsaal; einen Vorbereitungs-und Sammlungsraum und ein besonders Arbeitszimmer mit Arbeitsplätzen, wo die Schüler fast wie an der Universität experimentieren konnten. Für das Fach Naturwissenschaft hat man versucht, die besten Lehrvoraussetzungen zu schaffen.

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Neue Arbeitsweise und Veränderungen in der Oberstufe nach dem Wiederaufbau der Schule

Nach dem Wiederaufbau des Goethe-Gymnasiums gab es Veränderungen in den Bildungsplänen der Oberstufen.

Wurden im Jahr der Gründung der Schule nur acht wissenschaftliche Fächer in Obersekunda gelehrt, sind es heute in der selben Klasse zwölf. Die Fächer damals hatten in der Oberstufe 7 und 6 Wochenstunden, heute hat kein Fach mehr als 4 Unterrichtsstunden.

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